2006 BayWa - MoFa Stammtisch Indersdorf

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2006 BayWa

Touren
BAYWA 2006:
Saisonabschlussfahrt vom 22. bis 24. September 2006

Tatsächlich hatten sich 6 freundliche Gestalten zur ersten Saisonabschlussfahrt des MOFA- Stammtisches Markt Indersdorf angemeldet. Fast pünktlich stehen gegen 14:00 Uhr  Uli mit Maria (XJ900), Hermann (Fazer 600) und Michael (Transalp 600) Beim "Funk" in Siechhäusern bereit um die Tour in Angriff zu nehmen. Peter (ebenfalls XJ900), war mit seiner Tochter Andrea bereits heute Früh voraus gefahren. Tage vorher waren wir, auf Grund des schlechten Wetters, schon auf ein „Wellenesswochenende“ im Hotel Waldesruh in Bodemais eingestellt, doch just zum Abreisetag herrscht nun bestes Bikerwetter. Einstimmig wird Uli zum freiwilligen Vorausfahrer bestimmt und die Tour kann beginnen.
Trotz etlicher Umleitungen führt uns Uli ziemlich zielsicher und meist auf Nebenstraßen über Freising, Hag, Moosburg und Landshut zu einer Kaffeepause in wer weiß wo. Danach geht es gen Landau und Wallersdorf ...na wollen wir ihm mal glauben dass das GENAU die geplante Route ist. Die letzten Meter bis Deggendorf spulen wir auf der Autobahn ab. Weiter über die B11 und Patersdorf ist Bodenmais trotz einiger Pausen bald erreicht.
Im Hotel Waldesruh warten Andrea und Peter bereits mit knurrenden Mägen auf uns. Sie sind sichtlich erleichtert endlich den gemütlichen Teil des heutigen Tages einläuten zu können. Im Laufe des geselligen Abends kommt heraus, dass Peter stolzer Eigner eines Navigationsgerätes ist. Spontan wird ihm deshalb die Ehre zuteil, die manuell geplante Route des kommenden Tages in sein High - Tech Gerät einzugeben und den Tourguide
zu mimen. Hätten wir geahnt dass dadurch „Stunden“ seiner Bettruhe flöten gehen, hätten wir nie.........

Der folgende Tag begrüßt uns wieder mit strahlendem Sonnenschein. Kein Nebel, kein Wölkchen, einfach bestes Bikerwetter. Nach und nach finden sich die Mädels und Jungs zum Frühstück ein.  Dann der erste Schock! Peter's GPS berechnet eine Streckenlänge von über 400 km! Na ja, kurz vor der Abfahrt relativiert sich diese Aussage etwas. Das „Ding“ rechnete noch mal und kommt auf unter 200km.... das passt doch schon eher! Die Tour kann also beginnen. Drei beinahe 100PS Bikes und ein 50PS Schnauferl, ob das gut geht?
Ohne Murren leitet uns erst mal Peter’s GPS-Gerät zur Tankstelle, die ist zwar nur eine Straße weiter aber immerhin. ENDLICH sind Frau, Mann und Maschine gefüttert und es kann richtig losgehen. Gleich nach Bodenmais beginnt auch schon der Spaß. Wald Kurven und ups, kaum warmgefahren, schon die erste Pause. Ja mei! Wenn der Große Arbersee auch so nahe ist. Diese kurze Pause hier an einem der bekanntesten Motorradtreffs im Bayerischen Wald muss einfach sein. Ein kleiner Spaziergang von 50m, eine Zigarette für die Raucher, das obligatorische Gruppenbild und schon geht es weiter!
Über Lohberg nach Lam Richtung Neukirchen. Dann mischt das "Ding" den Plan so richtig auf! In dem Moment wo sich die geplante Tour selbst kreuzt, setzt die Logik des Navis aus. Wie wild rechnet das Gerät immer neue Routen aus. Wir kreuzen irgendwo zwischen Lam, Eschlkam und Höhenwarth durch den Wald. Gott sei Dank, denn so tolle Sträßchen hätten wir sonst nie gefunden.
Irgendwann stoßen wir in Arrach wieder auf den geplanten Pfad. Wohl wissend dass nun ein fahrerisches Schmankerl kommt, setzte ich mich mit meinem Schnauferl an die Spitze und treibe das Gefährt gen Asperhöhe, wo die erste richtige Kaffeepause angesetzt ist. Die Straße zwischen Arrach und Arnbruck ist aber auch fahrtechnisch ein Traum! Sie bietet sogar ein oder zwei Kehren und lässt das Leistungsdefizit der Transalp in den Hintergrund treten.
Von Arnbruck führt die Tour weiter gen Kötzting. Dort versagt das GPS nun endgültig. Ich besinne mich besser althergebrachter Methoden und frage einfach Ortskundige nach dem Weg. Flott geht es dann über den Hegenberg und Pirka nach Viechtag bis ein Hinweisschild zur „Gläsernen Scheune“ weist. 
Es wird eine kurze Rücksprache mit einer der beiden Sozias gehalten und schon ist die heutige Kultureinlage beschlossen. In Raubühl wird in der Gläsernen Scheune von Rudolf Schmid an einer 10 mal sieben Meter hohen Glaswand die Geschichte des Waldpropheten Mühlhiasl erzählt. Daneben sind aber auch all die anderen Exponate absolut sehenswert.
Viel Freude bereitet uns allen allerdings auch die literarisch weniger wertvolle Beschreibung der „Pimpernuss“ in der nahen Infovitrine. Uli erweist sich da als begnadeter Vorleser.
„was der Kaffee für's Kränzchen,
das ist die Pimpernuss für's Schwänzchen.
Nimm die Pimpernuss, sei kein Dummer
sonst schaffst du nie ne gute Nummer.
Hast du die Pimpernuss in der Blutbahn,
kannst du..........“ usw, usw
Am Sonntagmorgen ist schon wieder bestes Bikerwetter. Leider muss uns Hermann schon in Bodenmais verlassen und kann nicht an der von Uli geführten Rückfahrt teilnehmen. Wieder führt er uns auf kurzweilige Nebenstraßen über Straubing, Kehlheim, das Altmühltal und Neuburg zurück nach Indersdorf. Da fast jeder von uns einmal den "Leithammel" machen durfte,  liegt eine gelungene und abwechslungsreiche Herbstausfahrt hinter uns. 

Und insgeheim ist schon beschlossen, dass ab sofort
Nach dieser Kultureinlage führt uns nun Uli  flott über Drachselsried zurück nach Bodenmais. Dort geben wir uns dann erst einmal den kulinarischen Kuchengenüssen hin. Gut gesättigt verbringt jeder Teilnehmer den restlichen Nachmittag nach seiner Fasson. Die einen gehen spazieren, die Anderen ruhen sich auf den Zimmern aus. Ich selbst mache es mir im Schwimmbad und der Sauna des Hotels gemütlich.
Abends setzen wir einfach dort wieder an, wo der Vorabend geendet hat.......

neben den üblichen Vatertagstouren noch eine Saison-Abschlusstour im Angebot stehen wird. Ein paar Unerschrockene werden sich wohl wieder finden.

Euer
Michael
 
 
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