2007 Schwarzwald die Erste - MoFa Stammtisch Indersdorf

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2007 Schwarzwald die Erste

Touren
Die Saisonabschlussfahrt in den Südschwarzwald
3. - 7. Oktober 2007

Heute stehen Peter, Uli, Erich, Paul und ich am Mittwoch in der Früh beim Schreyer an der Tankstelle. Und wieder versteckt sich die Sonne hinter einer Wand aus Wasser. Nur diesmal sind es allerfeinste Tröpfchen....auch Nebel genannt. Auf Grund dieser nicht vorhandenen Aussichten ist die Strecke in den Schwarzwald schnell abgestimmt.
Über die A8, nach Ulm und von dort dann auf dem schnellsten Weg gen Sigmaringen, wo uns endlich strahlender Sonnenschein empfängt. Hier wird natürlich gleich eine Kaffeepause eingelegt. Die blankgeputzte Cafetüre aus Klarglas wird einem unserer Tourteilnehmer wohl nicht mehr so schnell aus dem Sinn gehen. Nach Kaffee, frischem Zwiebelkuchen und Benzin für die Bikes, gönnen wir uns das Donautal. Vorbei an Kloster Beuron, über Tuttlingen, Villingen Schwenningen und Donaueschingen machen wir in Bonndorf auch „schon“ die zweite Pause. Auf den letzten Kilometern bis zu unserem Hotel in Obermulten, bekommen wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf die kommenden Tage.
Donnerstag 4. Oktober
Nach vorzüglichem Abendessen und einer ruhigen Nacht ist schon einmal klar dass das Hotel Jägerstüble eine gute Wahl war. Hier noch einmal vielen Dank und ein großes Lob für die Betreiberfamilie Dietsche und ihr Personal! Nur das Wetter scheint uns heute einen Strich durch die Rechnung zu machen. In der Nacht hat es geregnet. Die Strassen sind nass und wir wissen nicht wie der Tag wird. Um 10:00 Uhr machen wir uns trotz trüber Aussichten auf den Weg. Eine gute Entscheidung wie sich gleich nach dem Wiedener Eck zeigt. Hinunter in’s Münstertal werden wir bereits von strahlendem Sonnenschein und herrlichen Kurven verwöhnt. Eine kurze Pause am Kloster St. Trutbert und weiter geht es über Ehrenkirchen und Merzhausen nach Freiburg. Uli braucht eine Badehose, wir einen Kaffee, ein bisschen Kultur im Freiburger Münster und natürlich eine der angeblich besten Bratwürste der Welt....... Gut, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber Baden hat kulinarisch noch wesentlich mehr zu bieten....wie z..B. „suuri Kuttle mit Prägel“.....man liebt es ...oder hasst es!
Anschließend geht es über Fischbach, Oberried, Steinwasen und über den Schauinsland noch einmal hinunter nach Freiburg zum Tanken. Wer den Schauinsland mit dem Motorrad hinuntergefahren ist, möchte dort auch wieder hinauf – also zurück zum Notschrei, hinunter nach Todtnau, durch das Wiesental nach Schopfheim. Von Dort aus an der Motocross strecke des MSC Schopfheim vorbei nach Dossenbach um in dann  abschließend in Badisch Rheinfelden noch einen Bananensplit zu Bunkern. Zurück zum Hotel fahren wir dann über Maulburg durch das kleine Wiesental mit den Orten Enkenstein, Wieslet, Tegernau, Neuenweg, Böllen, Wembach und Schönau. Den herrlichen Tag mit viel Sonnenschein und den warmen Farben des Herbstes lassen wir dann im Hoteleigenen Hallenbad ausklingen.
Der Freitag 5. Oktober empfängt uns diesmal mit Sonnenschein. Daher machen wir uns auch gleich nach dem Frühstück auf den Weg um einige der Nebentäler des Rheins zu befahren. Das Wehratal ist gesperrt und muss heuer leider ausfallen. Vom Multen, über Utzenfeld, Präg, Todtmoos und Herrischried wollen wir das Albtal bergwärts befahren. Bereits in Segeten erwischt uns aber die Nebelsuppe des Rheins. Ohne Sicht auch kein Albtal. Deshalb wird auf dem Hinterrad kehrt gemacht. Das kommende Sträßchen führt uns über Strittmatt, Freudenberg, Rotzingen, Hierbach und Dachsberg nach St. Blasien. 
Dort fasziniert der Dom mit seinem freundlich weißen Interieur – ungewöhnlich für eine Kirche. Nach dem obligatorischen Cappuccino versuchen wir das Albtal talwärts zu fahren. Erst kurz vor Waldshut verschwindet die Sonne wieder im Hochnebel, trotzdem bietet das enge Tal mit seinen Felsdurchbrüchen Fahrspaß pur. Kurz vor Albbruck biegen wir aber trotzdem ab, um über Haide, Buch, Schadenbirndorf, Birkingen und Dogern kurz Waldshut zu streifen. Das Schlüchttal nordwärts über Gurtweil, Weilheim, Witznau, Ühlingen, Grafenhausen nach Rothaus ist ein weiteres Highlight auf unserer heutigen Tour. Im Biergarten der Staats-Brauerei Rothaus, wo das berühmte „Tannenzäpfli“ gebraut wird, machen wir Brotzeit oder „Zvieri“, wie die Einheimischen manchmal sagen. 
Am Himmel scheint sich ein Gewitter zusammen zu brauen, so dass wir uns auf dem schnellsten Weg von Rothaus über Schluchsee, Aha, Vorderdorf, Unterlehen, Rütte, Todtmoos, Präg und wieder Utzenfeld zum Jägerstüble begeben. Den herrlichen Tag mit viel Sonnenschein und den warmen Farben des Herbstes, lassen wir dann ........
Der Samstag 6. Oktober beginnt wie immer mit einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet. Leider ist Peter erkrankt, Klaus möchte einen Freund in Schopfheim besuchen und Erich trifft sich am frühen Nachmittag mit Bekannten die ebenfalls im Schwarzwald Urlaub machen. Die geplante große Elsassrunde macht also keinen Sinn, doch Bikers Heaven macht die Planung eines Alternativprogramms leicht. Uli, Erich und ich machen uns auf den Weg. Über den Feldbergpass, vorbei am Titisee nach Neustadt. Über Langenordnach, Urach, Bregenbach, Vöhrenbach, Unterkirchnach, Untertal und St. Georgen treffen wir in der Touristenhochburg Triberg ein.
Eigentlich wollen wir die Wasserfälle besuchen, doch den 45 Minuten dauernden Marsch mit den Motorradklamotten zu bewältigen scheint nicht gerade erstrebenswert zu sein. Zudem meint ein anderer Tourist, dass die 2,50€ Eintritt den Rinnsal nicht Wert seien. Also bleibt es bei dem Kaffee, dem Apfelstrudel und dem Vorrat an Schwarzwälder Speck den Uli und ich noch eingekauft haben. Von Triberg aus fahren wir auf auf der B500 gen Süden um kurz nach Furtwangen in das absolut fahrenswerte Hexenloch abzubiegen. An der Hexenlochmühle verzichten wir auf die gut 780,00€ Investition für eine Kukuksuhr und fahren lieber über St. Märgen, Wagensteig, Buchenbach in das Höllental. Selbst diese dreispurige „Bergautobahn“ bietet unerwarteten Fahrgenuss.
da sogar eine gefühlte 360° Kehre geboten geboten wird. Vorsicht, denn dieser unerwartete Kreisel hat schon manchen Kratzer an Mensch und Maschine verursacht.  Ein letzter Kaffee am Titisee und dann fahren wir zurück ins Hotel. Den herrlichen Tag mit viel Sonnenschein und den warmen Farben des Herbstes, lassen wir dann .........nein, heute nicht! Weil wir früh zurück sind und Peter wieder einigermaßen auf den Beinen ist, nehmen wir die Bergbahn auf den Belchen und wandern, na ja, spazieren vom Gipfel aus zurück zum Hotel.

Mit dem Sonntag 7. Oktober kommt auch unweigerlich die Rückreise, Anfangs kämpfen wir mit Nebel und Kälte. Aber diese Ausfahrt kann doch gar nicht mit trübem Wetter beendet werden. So verwundert es nicht, dass uns bereits in Geislingen wieder strahlender Sonnenschein empfängt. Wir geben uns noch einmal das Donautal, genießen die Aussicht und die Kurven. Der Versuch in Ulm noch einmal gemeinsam Brotzeit zu machen, scheitert an dem verkaufsoffenen Sonntag, sodass wir auf der A8 die gemeinsame Ausfahrt beenden und jeder für sich die Heimfahrt individuell fortsetzt.

 
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