2008 Fichtelgebirge - MoFa Stammtisch Indersdorf

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2008 Fichtelgebirge

Touren
Saisonabschlußtour Fichtelgebirge 2. - 5. Oktober 2008
nach dem Bayerischen Wald 2006 und dem Südschwarzwald 2007 führt uns die diesjährige dritte Herbstfahrt in das Fichtelgebirge.

Bei frostigen 6°C haben treffen sich am Donnerstagnachmittag Andrea, Peter, Uli Erich und ich beim Gasthaus Funk in Indersdorf zur dritten Herbstausfahrt des MoFa-Stammtisches. Schon die Anfahrt in das Fichtelgebirge gestaltet sich kurzweilig – denn ab Beilngries im Altmühltal touren wir über kleinste Nebenstraßen gen Norden, durchquerten das schöne Tal der Pegnitz um uns dann noch nach einen kleinen Umweg eine Kaffeepause in Bayreuth zu gönnen.
Unsere Unterkunft, das Landhaus Preisiger in Warmesteinach, ist im Grunde keine schlechte Wahl. Die Einzelzimmer waren erwartungsgemäß recht übersichtlich, Manche kamen auch in den Genuss als Einzelperson ein Doppelzimmer nutzen zu können. Das Landhaus hat keinen regulären Wirtshausbetrieb und somit auch keine Speisekarte. Wir mussten also entweder Halbpension buchen oder auswärts Essen gehen. Wir entscheiden uns für die Halbpension und fahren nicht schlecht damit. Gekocht wird wie bei Muttern zu Hause. 

Leider hat mir unser "Tourguide" und Fichtelgebrgskenner nicht den detaillierten Streckenverlauf hinterlassen, so dass nur einzelne Punkte erwähnt werden können. 
Bei Sonnenschein und kühlen aber immer noch angenehmen Temperaturen leitet uns Erich am Freitag dann nach Westen. Wir passierten Pottenstein und gönnen uns bei  Kathi Bräu einen kleinen Umtrunk. Kathi Bräu ist ein beliebter Motorradtreff der aber manchmal  schon durch Überfüllung glänzt. Wir haben Glück und keinerlei Probleme einen Sitzplatz im Biergarten zu finden. Die nächste Pause um uns die Füße zu Vertreten bietet sich beim Schloss Giechburg in der Nähe von Schesslitz - Zeckendorf. Von Zecken werden zum Glück alle verschont. Nur ein paar hundert Meter weiter lockt auch schon die Gügelkirche zur nächsten Pause.
Der Abend wir mit anderen Gästen sozusagen Zwangsvergemeinschaftet. Die Wirte "nötigen" zum Gesellschaftsspiel und so wird der Abend kurz aber am Ende doch ganz unterhaltsam.
Der nächste Tag ist ungemütlich. Feuchtkalte Luft empfängt uns und schon nach ein paar Kilometern kriecht die Kälte unter die Textilkombies. Wir passieren erst die bei Dampflockfahrern sehr bekannte schiefe Ebene zwischen den Bahnhöfen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast. 
Eisern folgen wir Erich in uns unbekannte Gefilde Richtung Tschechischer Grenze. Halt machen wir an einem alten Wachturm aus Zeiten des Eisernen Vorhangs. Das zugehörige Cafe (wer den Turm nebst Cafe kennt möge sich melden) wird dann auch ausgiebig genutzt um sich wenigstens etwas aufzuwärmen. Hier beschließen wir dann die Tour abzubrechen und in das beheizte Hotel zurückzukehren. Erich wird noch alte Bekannte besuchen. Im Hotel angekommen schälen wir uns so schnell wie möglich aus den frostigen Klamotten und treffen uns gleich in der Sauna wieder. Die Kälte lässt sich nur schwer aus dem Knochenmark vertreiben. Mindestens drei Schwitz-Durchgänge sind daher notwendig um endlich wieder die natürliche wohlfühl-Körpertemperatur zu erreichen.

Den Rest besorgt dann der Wein zum Abendessen. Der Sonntagmorgen empfängt uns auch wieder Frostig und feucht. Trotzdem lassen wir die Autobahnen und Bundesstraßen weitgehend links liegen und wählen wieder die Route zurück über Grafenwöhr und das Altmühltal.



 
 
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