2009-08 Kärnten u Bozen - MoFa Stammtisch Indersdorf

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2009-08 Kärnten u Bozen

Touren
Kärnten Kurztrip vom 11.-13. August 2009
zu diesem Quickie kommt wohl niemand an dem angegebenen Treffpunkt einer Tankstelle in Dachau vorbei, also mache ich mich nach Ablauf der angegebenen Wartezeit bei trüb-kaltem Wetter auf den Weg Richtung Kärnten. Am Großglockner kaufe ich mir ein Multiticket für die wichtigsten Pässe in Österreich.
Eigentlich war angedacht eine Zwischenübernachtung am Iselsberger Hof zu machen. Jedoch bin ich schneller unterwegs als gedacht und beschließe weiterzufahren. in Winklern biege ich gen Osten ab. Ich schaffe es tatsächlich noch bis an den Wörthersee und finde im Thurnerhof in Feld am See, abgelegen am Berg eine ruhige Unterkunft. In meinem „Zimmer“ könnte leicht eine 6 Köpfige Familie unterkommen. Das Abendessen ist famos und so genieße ich die Ruhe und den Blick auf den See. Schnell ist beschlossen dass ich zwei Nächte bleiben werde.
Heute werde ich die Malta Höhenstraße, die Nockalm und die Turracher Höhe anfahren. Die Malta Hochalmstraße könnte zwar ein fahrerischer Genuss sein aber heute fast schon zu Überlaufen. Trotz Ampelgeregeltem Einbahnverkehr und Vorteil für Motorradfahrer die sich vorne anstellen können, wird man früher oder Später doch von Familienkutschen eingebremst. 
An ein Vorbeikommen ist auf der engen Straße kaum zu denken. An der Staumauer angekommen erwartet mich reger Turismusrummel.
Die Nockalmstraße ist von einer anderen Couleur. An der Mautstelle zur besonnenen Fahrt aufgerufen geht es für mich ab Innerkrems den Berg hinauf. Auf der Eisentalhöhe wird es Zeit für eine Zwischenmalzeit. Es reizt schon sehr die Strecke, wie so manch andere Biker einfache mehrmals zwischen den Mautstationen auf und ab zu fahren. Doch auf Grund schlechter Erfahrungen aus der Jugend verzichte ich auf die Ausführung dieses Reizes. Die vielgelobte Turracherhöhe ist nach der Nockalm eher ernüchternd. Viel zu breit und zu brav liegt sie vor mir. Die Rückfahrt entlang des Paalbaches entschädigt aber dann doch schnell wieder.
Am anderen Morgen wähle ich wieder die Route über den Großglockner und die Gerlosstraße ins Zillertal. Hier noch einmal übernachten? Im Schwarzen Adler in Ramsau vielleicht….aber im Grunde wäre der Heimweg nach einer angemessenen Pause doch zu schaffen…und so bin ich am Späten Abend wieder zu Hause.
Bozenrundfahrt vom 20.-21. August 2009
Dieses Mal wurde sogar am Stammtisch dangekündigt einen "Quckie" für den 20. u 21.8 Richtung Bozen zu unternehmen. Um 8:00 Uhr würde  beim Rapp in DAH nochmals das teure V-Power nachgefüllt und geschaut ob noch jemand vom Stammtisch an der Tankstelle auftaucht. Die üblichen Verdächtigen, die bei solche Touren zuverlässig vertreten sind, waren ja schon im Vorfeld entweder akut oder sekundär Krankheitsbedingt ausgefallen. Kurz nach 8:00 Uhr rollte dann tatsächlich doch noch die Rucksackbewehrte Andrea mit ihrer grünen Street Tripple auf den Hof. Ohne viel Federlesen erfolgte eine kurze Abstimmung der Tour: A95 bis Oberau? Passt! dann Plansee? OK! Dann Namloser Tal und Timmelsjoch? Oh ja! Und dann schau’ma halt mal wie spät’s ist!
Bei bestem Bikerwetter also über die Westumfahrung nach München und die A95 bis Oberau (ohne Stau – Werktage sind schöne Motorradtage) dann rechts ab Richtung Ettal. Leider hat uns wieder mal eine Autokolonne den kurvigen Aufstieg zum Ettaler Sattel versemmelt. Richtung Plansee durften die Bikes schon etwas durchatmen. Am Ammersattel vorbei durch den Ammerwald ist die Umgebungstemperatur auf frostig gefühlte 9° C gefallen. Also in Plansee die erste Kaffeepause zum Auftauen eingelegt, Wasser getankt und einen Apfelstrudel vernascht. Gestärkt und aufgewärmt wedelten die „Tripple“ und die „R“ erst gen Reutte dann über den Engpass nach Bichlbach. Am Ortseingang von Bichlbach halbrechts ab in das malerische Namloser Tal. Doch Vorsicht! Eine Stelle ist recht tückisch. Gaukelt die Straße vor geradeaus zu gehen, knickt sie aber schelmisch doch just an der Kuppe rechts ab. Diese Stelle ist immer wieder für eine Überraschung gut und besonders spannend wenn Gegenverkehr naht.
Vom Namloser Tal direkt …na ja …fast direkt zum Hahntennjoch. Markierungen von Unfall - Spurensicherung auf den Straßen mahnen zur besonnenen Fahrweise. Das Mittagessen nehmen wir in Bschlabs zu uns. Im Restaurant mit Blick auf den Kirchturm gibt’s eine Art vegetarischer Ravioli für die Dame und einen Salat für den Herren. Die Passhöhe des Hahntennjochs passieren wir dann ohne weitere Pause. In Imst wird noch einmal Sprit für die Bikes nachgefüllt und fahren wir fluchst durch das Ötztal Richtung Timmelsjoch. Das Ötztal ist fahrerisch eher mau, entschädigt aber mit einem tollen Panorama so dass trotzdem keine Langeweile aufkommt.
Da wir auf dem Rückweg wieder über das Timmelsjoch wollen, kaufen wir gleich das Mautticket für die Rückfahrt mit – macht es doch dann gerade mal einen Unterschied von 2,- € zur einfachen Fahrt.
Nach knackiger Abfahrt kämpfen wir uns nach Meran – kommen dort aber flott durch um uns dann eher zäh gen Gampenpass zu kämpfen. Die schwüle Hitze im Tal lassen wir schon bald hinter uns und beginnen mit der Suche einer Unterkunft. Bedingt durch die Ferienzeit stellt es sich heraus das 2 annehmbare Einzelzimmer im Trentino nicht gerade an jeder Straßenecke verfügbar sind. Nachdem wir auch den Mendelpass hinter uns gelassen haben, findet 3 Stunden nach Beginn der Suche mit der Pension Steingarten in Eppan/Gant, doch noch eine empfehlenswerte Unterkunft.
Nach ausgiebigem Frühstück treibt es uns Anderntags schnell durch Bozen Richtung Penser JochAuf der Passhöhe gönne ich Andrea dann eine Zigaretten- und Fotopause. Wir beschließen auch gleich, dass es später am Jauffenpass Zeit für einen Kaffee sein wird. Der Aufstieg zum Timmelsjoch wird dann durch relativ viele Gruppen, sehr touristisch orientierter Motorradfahrer gebremst. Doch die Tripple und die R haben kein Problem diese schnell hinter sich zu lassen. Das Wetter droht nun mit Gewitter, so dass wir uns entschließen nach der Mittagspause im Ötztal den schnellsten Weg gen Heimat über Fernpass und Garmisch anzutreten. Außer stellenweise nasser Straßen bekommen wir aber von den Gewitterschauern nichts mit.
 
 
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