2012 Gardasee - MoFa Stammtisch Indersdorf

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2012 Gardasee

Touren
Gardasee September Oktober 2012
Astrid und ich, sind nach anfänglichen Startschwierigkeiten bereits am Freitag den 28. September losgefahren. Astrid's Auto wurde am Vorabend noch durch Fremdverschulden geschrottet. Daher mussten unterwegs etliche Fragen mit der Versicherung des Unfallgegners abgestimmt werden. Hier auch noch ein Dank an „Lucia“ die mit Ausdrucken und Faxsupport bei der weiteren Regelung geholfen hat.
Den verregneten Samstag verbringen wir im Wellnessbereich des „ Lucia“ und sind nicht schlecht überrascht schon Hans und Manuela begrüßen zu können. Ihr Auto hat auf dem Weg ins Hotel auch schlapp gemacht und der zurückgelassene Anhänger muss noch „geborgen“ werden. Der Sonntag verbringen wir Vier mit der kleinen "Bergung“ von Hans’s Motorradschlüssel welcher im BMW verblieben war. 
Im Anschluss Bummeln wir durch Riva. Nachmittags zieht wie versprochen der Himmel zu und es regnet. Peter kommt am frühen Abend dann, nach feuchter aber wenig fröhlicher Autobahnfahrt, auch im Hotel „LUCIA“ an. Da wir nun komplett sind können an den folgenden Tagen auch die gemeinsamen Ausfahrten angegangen werden.
Montag den 1.Oktober-Idrosee (140 KM)
Wir starten unsere Tour zum Idrosee mit einem kleinen Abstecher über Priezzo und Tremosine durch den westlichen Monte Baldo. Bei Prabione treffen wir dann wieder auf die Strada Occidentale. Schon bei Gargagno können wir aber die vielbefahrene Uferstraße wieder Richtung Berge verlassen. Am Lago di Valvetino gönnen wir Peter seine erste Zigarettenpause. Die relativ schmale SP9 führt weiterhin kurvig nach Capovalle und Idro wo wir für den ersten Tankstopp einlegen müssen.
Die SPBS 237 die westlich am Idrosee entlang führt und in folge die SS240 sind wenig Anspruchsvoll und heute auch schnell hinter uns gebracht. Am Lago di Ledro legen wir gegenüber den Pfahlbauten noch eine kurze Kaffepause ein. Zügig fahren wir die verbleibenden Kurven hinab nach Riva di Garda.
Wie zu Erwarten gestaltet sich dafür unser Rückweg über die Gardesana Occidentale umso zäher. Als letztes Schmankerl des Tages und als kleine Entschädigung für den hinter uns gebrachten Feierabendverkehr wählen wir die Brava Schlucht für den Anstieg nach Tremosine. Fast senkrecht schlängelt sich das Eege Sträßchen den Berg hinauf. So eng, dass selbst wir Motorradfahrer bei Gegenverkehr gerne die Ausweichnieschen nutzen.
Dienstag 2. Oktober Monte Baldo (148km)
Heute steht der Östliche Monte Baldo auf dem Plan. Abends wollen wir die Fähre von Malcesine nach Limone nutzen um uns die wenig erquickende Rückfahrt über die Westliche Uferstraße des Gardasees zu ersparen. Vor dem Vergnügen steht bekanntlich die Arbeit. Also quälen wir uns erst wieder die „Occidentale“ entlang. Kämpfen uns durch Riva bis nach Lopio bevor wir in Mori endlich richtung Monte Baldo abbiegen dürfen. Ab hier beginnt der Spass. Anfangs führt eine breite Straße nach Balista. Ab hier scheint der Verkehr einfach eingestellt zu sein. Kaum gestört von anderen Verkehrsteilnehmern dürfen wir die kurvige Bergfahrt geniessen. Kurz vor San Giacomo gibt es für Peter wieder eine Zigarettenpaus und für uns etwas Zeit die Aussicht zu genießen. Der Hunger macht sich jetzt auch schon bemerkbar, so dass ich die Bar Bocca di Navene ansteuere. Hier gibt es leckere Spaghetti Aglio Olio 
garniert mit einer wunderbaren Aussicht auf den Lago. Die ersten Kilometer nach der Bar Bocca di Navene sind mit Bedacht anzugehen. Entgegenkommende Rennradfahrer nutzen gerne die gesamt Breite der wirklich schmalen Straße aus. Auch Laub, Steinschlag und einheimische Pick Ups sorgen für so manche Schrecksekunde. Auf der SP8 und SP9 fahren wir aber trotzdem ohne Zwischenfälle über Albisano und Camitol zur Uferstraße.
Wie erwartet ist auf der Uferstraße nur gebremstes Vorankommen möglich. Die geniale Aussicht lässt uns aber diese Tortur einigermassen erträglich erscheinen. Trotzdem - in Malcesine haben wir genug und steuern den Fährhafen an. Dummerweise ist der Fährbetrieb zum 1. Oktober eingestellt und wir müssen dleider noch Riva und die Uferstraße erdulden bevor wir in Limona wieder Richtung Tremosine abbiegen können.
Mittwoch 3.Oktober Monte  Bodone (159km)
In Dro verlassen wir heute Die Hauptverkehrsstraßen um über Lasino den Monte Bodone anzufahren. Auf der Strecke lernen wir auch dass Beherzte Scooter Treiber keinen deut langsammer sein müssen als wir mit unseren Motorrädern. Gut die Scooterfahrer haben Heimvorteil und kennen ihre Hausstrecken, doch die Motorleistung der Roller steht heutzutage der eines leichten Motorrads wohl kaum nach. Die Bergrennstrecke hinunter nach Trient lassen wir heute aus und nehmen lieber die Route über Terlago zum Lago di Toblino. Eine Kaffeepause mit Panini in der Bar des Castel Toblino ist hier schon wegen der Aussicht über den See Pflicht.
Auf der SS421 (strada de Lago Molveno) fahren wir abseits der Hauptverkehrsroute zurück nach Riva und Tremosine.

Donnerstag den 4. Oktober - Idrosee (155km)
Die Tour zum Idrosee ist so beliebt dass wir sie heute auf besonderen Wunsch noch einmal Fahren. Der Unterschied zum Montag besteht lediglich aus einem lohnenswerten Abstecher zum Riffugio Garda am Paso di Tremalzo. Hier lassen wir es uns natürlich wieder mit Pasta und Koffein gut gehen bevor wir die Rückfahrt zum Hotel antreten.

Freitag den 5.Oktober ist schon wieder Abreisetag.
Peters F800 darf für die Rückfahrt unserer R1200R auf dem Anhänger Gesellschaft leisten.
Schweren Herzens lassen wir Manuela und Hans zurück weil sie noch auf die Reparatur ihres BMWs warten müssen. 
Wie wir später Erfahren verkürzen sie sich ihre Wartezeit mit einer weiteren Tour durch die Gardasee Region derweil wir auf der Autobahn bei Kufstein warten bis sich der heutige Stau wieder auflöst.
Das LUCIA Überzeugt nicht nur durch eine wunderschöne aussichtsreiche Lage über dem Gardasee, sondern auch mit einer liebevoll erstellten Hotellanlage. So sind am Hang kleine Ruhezonen angebracht in die sich der Gast zurückziehen kann um die Sonne und die Aussicht ungestört zu genießen. Für einen Motorradfreien Tag sind auch Pool, Sauna und Jacuzzi geboten. Besonders erwähnenswert ist auch der freundliche Service im Restaurant und der Reception.
Die Halbpension zu wählen ist ebenfalls nicht die schlechteste Option. Motorräder finden in einem Unterstand ein trockenes Plätzchen. Das Preis / Leistungsverhältniss ist einfach überzeugend.

 
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