2019 Kroatien - MoFa Stammtisch Indersdorf

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2019 Kroatien

Touren
Kroatien fast ohne Küstenstraße
Do. 20. bis Sa. 29. Juni 2019

Donnerstag 20.Juni. Erdweg-Tolmin 466km
Im Westen nichts Neues ... also zieht es uns wieder einmal nach Osten. Nachdem die vergangenen Touren nach Kärnten, das Friaul, die Endurotour nach Kroatien und letztendlich die diesjährige Vatertagstour nach Slowenien recht ansprechend verlaufen sind, fällt uns die Entscheidung leicht noch einmal einige Natur- und Nationalparks Kroatiens zu Besuchen. Die am Abreisetag vorliegende Planung ist nur eine Sammlung möglicher Ziele. Zu Umfangreich Alle in den zur Verfügung stehenden 9 bis 10 Fahrtagen zu erreichen.
Das Wetter ist noch sehr durchwachsen. Bevor ich mich mit der 650er TERRA auf den Weg zu Uli mache ziehe ich sicherheitshalber den Regenkombi über. Ein paar Minuten später empfängt er mich in seiner Hofeinfahrt startklar neben seiner 1200GS stehend. Als bewährtes Team brauchen wir keine lange Abstimmung mehr und finden uns bald auf der Münchener Ostumfahrung und der A8 Richtung Salzburg wieder. Auf den ersten Kilometern begleiten uns ab und an ein paar, nicht nennenswerte Regentopfen. Bereits beim Autobahndreieck Inntal ist der Himmel wieder strahlend blau und das Regenrisiko dahin. Da unsere Tiroler Nachbarn heute mangels LKW-Verkehr auf die  mittlerweile berühmt berüchtigte Blockabfertigung an der Grenze bei Kufstein verzichten, bildet sich auch kein Rückstau. Ungehindert können wir also bis Brannenburg fahren um dort endlich auf die Landstraßen abzubiegen.
Am Walchsee wäre eigentlich Zeit bei wärmenden Morgensonne die ersten Kaffeepause einzulegen und sich der Regenkombi zu entledigen. Am Cafe See la Vie werden wir aber ziemlich kühl abgewiesen. Es sei zu viel Aufwand uns einen Kaffee oder gar Hörnchen herzurichten da noch Tische zu decken seien … na ja dann eben nicht. Ein Schluck Wasser aus dem eigenen Proviant und die Toilette genutzt, fahren wir eben weiter nach Kössen und Erpfendorf. Jetzt folgen die wenig spannende B178 und B161 nach Kitzbühel. Ohne Frage keine Highlights aber nahezu unumgänglich um heute Kilometer zu machen. Die erste Tank- und Kaffeepause legen wir dann kurz nach Matrei ein. Die Sonne bleibt uns zwar treu doch ein recht frischer Wind mahnt die Motorradjacken nicht abzulegen. Ab Lienz noch schnell die B100 bis Waidach herunterspulen um dann die ersten Kehren des Tages zu genießen. Ab Kötschach-Mauthen müssen wir wieder ein paar Kilometer Bundesstraße in Kauf nehmen bevor wir auf der Nassfeldstraße nach Pondebba die Reifenkanten ein wenig abrunden können. Nach wie vor ist die Nordrampe des Passes nicht gerade in bestem Zustand.
Auf der Südrampe nach Pontebba steigert sich dieser Negativzustand sogar noch. Obwohl meine TERRA nicht gerade eine Sänfte ist, stellt dies für unsere „Reiseenduros“ kein Problem dar. Fast artgerechte Einsatzbedingungen also. In Pontebba gönnen wir uns dann den nächsten Koffeinschub und eine Panini. Eine Bayerische Radlergruppe, ausgestattet mit blauweisen Hemden, Filzhut und gutem Bierdurst, erfüllt sämtlich erdenkliche Vorurteile. Nachdem einer der Radler erst seinen Helm falsch aufsetzt und dann noch sein Radl nicht findet, ist das italienische Bild eines typischen Bayern endgültig manifestiert.
So, jetzt aber auf nach Slowenien denn der Tag neigt sich langsam dem Ende entgegen. In Chiusaforte überqueren wir das Flüsschen Fella und folgen der SP76 über den Sella Nevea. Bevor wir kurz nach dem Lago di Predil die Grenze nach Slowenien passieren, vernichten wir noch die bereits aus der letzten Westalpentour bekannten „Uliburger“
Eigentlich wäre hier bereits eine Übernachtung geplant, doch das warme Licht der frühen Abendsonne schreit geradezu nach Weiterfahrt. Das Tal der Koritnika empfängt uns zwar mit einem kurzen Gewitterschauer welcher bei der Einmündung der Kortnika in die Soca bereits wieder vergessen ist.Im Hotel Dvorec in Tolmin endet dann, nach rund 466 km, diese Tagestour. Das Hotel geht in Ordnung und bietet einen abgeschlossenen Stellplatz für Fahrräder und unsere Bikes. Die Halbpension macht satt, ist aber … na sagen wir mal – recht einfach gestaltet. nach dem Abendessen finden wir In Tolmin selbst nicht wirklich Sehenswertes und trösten uns im „Dvorec“ mit Bier und Rotwein etwas darüber hinweg.
hier gibts grad die "Ulliburger"
Freitag 21. Juni: Tolmin-Ogulin Nationalpark Risnjak 302 km
Die Nacht haben wir in einer Art Appartement verbracht. Zwei Schlaf- und ein Badezimmer. Für den Preis geht das in Ordnung. Nur war die eine Hälfte von Uli`s Doppelbett beim Herrichten vergessen worden. Das Frühstück ist gut und die Auswahl an Speisen ausreichend umfangreich. Kurz nach 8:00 sind wir dann schon wieder startklar und verlassen Tolmin bei Sonnenschein in Richtung Süden. Bereits an der Ortsgrenze von Most Na Soci zwingt uns der türkisblaue Stausee der Soca zum ersten Fotostopp. Das Städtchen Most na Soci stellt sich als wesentlich kleiner dar als bei der Planung angenommen. Außer dem See scheint es keine Sehenswürdigkeiten zu geben.
Nach wenigen Minuten haben wir den Ort durchquert und folgen dem Flüsschen Idrijca vornehmlich durch ein Waldgebiet. Die Straße ist Motorradgerecht kurvig ausgelegt. Hin und wieder bremst zwar ein LKW oder Wohnmobil unseren Vorwärtsdrang. Wald und Fluss laden in solchen Fällen geradezu ein eine Pause einzulegen damit die Hindernisse weiterziehen können. Die Orte die wir jetzt passieren sind klein und auf der normalen Landkarte kaum zu finden. Idrijca, Godowic und Logatec sind zumindest nennenswerte Orientierungspunkte um auf der Landkarte unserer Route zu folgen. War der Eindruck in Slowenien noch von aktiven Einwohnern mit Sinn für Ästhetik geprägt, zeigt sich ab dem Grenzübergang nach Kroatien bei Prezid ein völlig anderes, ernüchterndes Bild. Unmittelbar nach der Grenze sind  die Häuser und Anwesen nur noch nach praktischen Gesichtspunkten, schmuck- und lieblos erstellt. Vor den Häusern scheinen die Menschen antriebslos darauf zu warten dass sich der Tag dem Ende neigt. Die Straßen bieten trotzdem immer noch guten Fahrspaß, wenn auch teils auf sanierungsbedürftigem Untergrund. 
Hier wieder kein Übergang von Europa nach Europa
Die nächsten Orientierungspunkte sind dann Mali Lug, Za Most und Hrvatsko. Hier endet die Straße unerwartet in einer Sackgasse, so dass wir uns zum Umdrehen genötigt sehen um in Za Most wieder die Grenze zurück nach Sowenien zu Überqueren. Mit Stacheldraht bewehrten Grenzzäunen zu folgen ist für uns schon ein ungewohntes Bild und wirkt etwas befremdlich. Jeder folgende Versuch den Fluss Kupa wieder nach Kroatien zu überqueren scheitert erst einmal an geschlossenen Eisentoren. Nun, so kommen wir in den Genuss der kleinen Grenzstraße, entlang des Naturparks Risnjak, bis nach Kuzeli zu folgen. Hier finden wir tatsächlich einen völlig ungesicherten Übergang welcher über eine kleine Brücke die Einreise nach Kroatien ermöglicht.
In Brod na Kupi treffen wir dann knapp hinter dem offiziellen gut gesicherten Grenzüberhang auf die D203 nach DELNICE. Delnice ist für uns der erste größere Ort in Kroatien, und sollte Gelegenheit bieten Kuna zu Bunkern. Nach etwas suchen finden wir tatsächlich eine Bank die uns die benötigten Scheine ausspuckt. Was nun folgt sind kleine Straßen, schmal und kurvig durch Waldgebiet führend, bis wir an den steil abfallenden Hängen bei Novi Vinodolski freie Sicht auf das Meer erhalten. Beeindruckend auch ist wie die Kroaten mit ihrer schönen Umwelt umgehen. Der Hang wird als private Müllkippe missbraucht. Waschmaschinen, Autofelgen …einfach Alles was stört wird in dieser Landschaft entsorgt. Diesen Müll an den Hängen zu bergen ist wohl ein teures Unterfangen und bleibt unterlassen … schade. Eine Abfahrt zur Küste steht heute nicht auf unserem Plan, so schwenken wir wieder leicht nach Norden in die Berge. Wir passieren erst typisches Karl May Indianer Land bevor wir, für schier unendlich lange Kilometer, in die Wälder des Hinterlands eintauchen. Bereits auf der Suche nach einer Unterkunft sind keine größeren Ansiedlungen mehr auf der Landkarte auszumachen. 
Jasenak, der einzige Ort in diesem Wald, ist viel zu klein um überhaupt ansatzweise Hoffnung auf ein Hotel zu wecken. Bis nach Ogulin führt uns diese, zugegeben absolut Biker-genussorientierte Straße. Hier in Ogulin soll aber Schluss für heute sein, doch freie Zimmer sind auch hier rar. Notgedrungen beschließen wir weiter Richtung Plitvicer Seen zu fahren, finden aber tatsächlich noch im Ortskern von Ogulin das Hotel St. Hubert mit sehr freundlicher, Deutsch sprechender „Empfangsdame“. Für das Abendessen müssen wir uns jedoch ein Lokal im Ort suchen. Die Auswahl ist begrenzt aber es gäbe eine Pizzeria und ein Fast Foot. Gut, wir statten noch der kleinen Burg Ogulin einen Besuch ab, werfen bei der Brücke einen Blick in die Schlucht der Dobra und enden beim Fast Foot Ćevapčići Menu mit Fritten und Cola Zero.
 
Das Essen schmeckt gut, ist günstig, ist viel und wir werden satt. Was für ein Tag! Tolle Straßen, viele gemischte Eindrücke wie das Postauto, welches ohne Skrupel obwohl wir entgegen kommen, zum Überholen ansetzt und uns in die Flucht zwingt. Häuser und Orte, mal heruntergekommen verfallen und arm, dann wieder gepflegt und reich … ein Land der extremen Gegensätze. 

Samstag 22 Juni Ogulin - Plitvicer Seen 78km
Die Zimmer waren einfach aber sauber. Obwohl das Fenster zur Straße gelegen ist war die Nacht einigermaßen ruhig. Jetzt schnell Frühstücken und machen dass wir weiter kommen. Das Wetter scheint heute auch nicht so optimal zu werden. Wir verlassen Ogulin auf der D42 Richtung Süden. Der Himmel ist bedeckt und die Landschaft zeigt sich in eintönigem Grau. Hinzu kommt das die Straßenführung erst einmal etwas langweilig und der Verkehr verhältnismäßig dicht ist. Bald schon gabelt sich die Straße. Wir biegen links ab und folgen weiter der D42, während der Hauptverkehr geradeaus die D23 bevorzugt. Die Landschaft ist nun Baumlos. Hier und da Sträucher sowie leidlich landwirtschaftlich genutzte Flächen. Ab und an sehen wir am Straßenrand verlassene Häuser mit von Gewehrkugeln durchsiebten Mauern stehen. Besonders in Licka Jesenica lässt sich erahnen wie umfangreich Verwüstung und Vertreibung vollzogen wurde.  
Die als Orientierungspunkte gesetzten Orte entpuppen sich als einzelne, kleine Gehöfte im Nirgentwo. Plaski zum Beispiel ist kaum als Ort zu erkennen. Einzig eine, für diese Gegend viel zu umfangreiche Gleisanlage deutet auf Leben hin. Die Straße führt später schmal und kurvig durch einen Wald. Ein fahrerischer Genuss, wäre sie nicht noch vom Regen nass und glitschig. Wenige Kilometer später, abgebogen auf die breite und neu ausgebaute D429, treffen wir schon auf die Eingänge 1 und 2 des Naturparks Plitvicer Seen
Wir Parken neben einer Meute KTM –Treiber die ausschließlich 2 Zylinder Modelle und davon wieder meist die neue 790er Adventure, ihr Eigen nennen. Im Gespräch mit einem Australier erfahre ich, dass die Truppe offensichtlich an der KTM ADVENTURE RALLY EUROPE-Bosnien teilnehmen. 
Dies sagt mir momentan gar nichts doch später kann ich im www sehen warum die Bikes so mitgenommen aussehen ( https://www.youtube.com/watch?v=oO5k1CIKs6Q ).  Nach dem kurzen „Small Talk“ begeben wir uns auf Orientierungsrundgang um den Parkplatz und den Eingangsbereich. Wir haben bald alles erkundet was wir zu unserem morgigen Parkbesuch wissen müssen. Bevor wir uns nun auf die Suche nach einer möglichst nahe liegenden Unterkunft machen, gönnen wir uns erst einmal einen Kaffee. Obwohl noch Vorsaison ist sind sehr viele Touristen unterwegs. Amerikaner und Asiaten machen eindeutig den Hauptanteil aus. Die Suche nach einer Unterkunft ist, wie erwartet, nicht mit einem Halt getan. An der fünften Station, knapp 3 Kilometer vom Eingang zu den Seen, werden wir fündig. Eine Privatunterkunft in Korana zu unschlagbar günstigen Konditionen aber ohne Frühstück. Auf dem Weg zum Park soll sich jedoch ein Restaurant befinden, welches auch Frühstück anbietet. Zu Begrüßung spendiert der Vermieter dann noch das dankend angenommene Anlegerbier und versorgt uns mit guten Ratschlägen zum Parkbesuch.
Der wichtigste Punkt ist, zu Fuß zu gehen und früh dort sein um den Bussen der „Südkoreaner“ zuvor zu kommen. Zur Vorbereitung machen wir uns heute noch auf den beschriebenen Weg zu erkunden. Erst folgen wir der Hauptstraße zu Fuß bis zu einem Aussichtspunkt von dem ein Trampelpfad in Richtung Park führt. Wir überqueren eine nicht gerade vertrauenerweckende und marode Holzbrücke, tasten uns hoch oben am Abgrund der Koranaschlucht entlang, bis wir plötzlich direkt hinter dem Kassenhaus im Park stehen. Etwas irritiert und verwundert blicken wir uns um und können die nicht übersehbare Warntafel zu unserem „Trampelpfad“ sehen. STOP DANGER und die Grafik eines fallenden Menschen. 
Na so krass war es dann auch wieder nicht. Also wenn wir schon einmal hier sind, nutzen wir die Gelegenheit und machen unsere erste Stippvisite durch den Park um zu sehen ob der für morgen geplante Besuch lohnt oder ob wir besser weiterfahren. Kurzum…es lohnt. Wir kommen wieder und werden unser Wissen um den Schleichweg sicher nicht nutzen um Eintritt zu Sparen. Aufwand und Gebotenes sind den zu leistenden Obulus auf alle Fälle wert. Nach einer dann doch ausgiebigeren Wanderung essen wir hier gleich vor Ort gut zu Abend. Unerwarteter Weise sind Die Preise für das Abendessen , trotz Parknähe, moderat. Zurück in der Unterkunft können wir dann auch noch beim zweiten Anlegerbier den Abend ausklingen lassen.
Sonntag 23. Juni: Nationalpark Plitvicer Seen
Über den heutigen Besuch im Nationalpark möchte ich mich gar nicht zu ausführlich äußern. Im WWW gibt es doch bereits mehr als genug Erfahrungs- und Reisebericht darüber. Auf dem Hinweg bekommen wir im Restoran Petar (Plitvice Lakes +385 92 285 6966) tatsächlich ein sehr gutes Frühstück. Die Auswahl in der ausliegenden Speisenkarte macht bereits jetzt Lust auf einen Besuch am Abend. Gut gesättigt sind wir dann sogar rechtzeitig vor den Reisebussen der Südkoreaner am Eingang zum Park und beginnen unsere Wanderung. Unzählige Wasserfälle, glasklares Wasser, Lichtspiele in der Gischt. .
Mit analogen Bilderfassungsgeräten wären wir schnell an unsere finanziellen Grenzen gestoßen aber mit den heutigen Digitalkameras gibt es keine Limitierungen. Die Auslöser klicken nahezu ununterbrochen. Der Park ist gut besucht und die Holzstege, welche über die Gewässer führen sind schmal. In der Hauptsaison dürfte es ungemütlich werden, heute jedoch ist die Menschenansammlung noch erträglich. Lediglich die Asiatischen Reisegruppen scheinen zu glauben alleine auf der Welt zu sein und der Drang einen oder zwei oder ….. ins Wasser zu schupsen ist manchmal schwer zu kontrollieren. Die Menschenschlangen vor den Bussen und Booten sind trotzdem kurz sodass wir immer gleich mitfahren können. Gegen Abend ändert sich das aber dramatisch. Viele Parkbesucher scheinen am späten Nachmittag den reduzierten Eintrittspreis nutzen zu wollen und müssen dann die verbleibende knappe Zeit auch noch beim Anstehen verschwenden.
Wir haben viel gesehen, die Masse der optischen Eindrücke hat uns Erschöpft und wir wollen zum Abendessen schreiten. Zwei Motorräder mit Kennzeichen DAH die in den Parkplatz einbiegen, kommen uns bekannt vor. Da wollen wir doch wissen ob wir Recht haben und schauen nach wo die beiden Gesellen ihre Bikes abstellen. Tatsächlich stehen da Emil, ein Bekannter aus dem Sportverein und sein Kumpel vor uns. Da die Beiden bereits auf dem Rückweg nach Bayern sind werden wir die Tour nicht gemeinsam fortsetzen, doch bleibt Zeit für ein gemeinsames Abendessen im Restoran Petar. Ein netter, unterhaltsamer Abend bei sehr gutem Essen folgt. Zurück in der Unterkunft …. klar, wieder ein Anlegerbier vom Vermieter. Morgen wollen wir zeitig los und der Hausherr wird höchstwahrscheinlich nicht anwesend sein. Also bezahlen wir gleich. Zu unserer großen Überraschung sind die vereinbarten Übernachtungskosten nicht pro Person sondern als Gesamtpreis zu entrichten - die Anlegerbiere sind inklusive. Ein ereignisreicher Tag geht so zu unserer vollsten Zufriedenheit zu Ende.

Montag 24. Juni: Flugzeugkaverne Zeljava und Nationalpark Krka-316KM.
Das Wetter lädt heut nicht unbedingt zum Motorradfahren ein aber wir müssen weiter. Nach dem Abschiedsfrühstück im Petar machen wir uns auf den Weg. Mein Ziel ist eine alte Flugzeugkaverne bei Zeljava. Bis zu 80 MiG-21-Kampfflugzeuge fanden dort einst ihr Zuhause. 1991 wurden die Kavernenanlage und die Pisten durch Sprengungen gebrauchsunfähig gemacht. Da ich vergessen habe mein Navi von Wandern auf Motorrad umzustellen, endet unsere Fahrt schon bald vor einem schmierigen Feldweg. 
Bei trockenen Bedingungen hätten wir zumindest getestet wie weit wir kommen. Heute macht es mit den hauptsächlich auf Straßeneinsatz ausgerichteten Enduro Reifen keinen Sinn. Wir drehen um und folgen der Hauptstraße bis Jezerce, dann der D1 bis Licko Petrovo Selo. Hier biegen wir rechts zur Kaverne ab. Zeljava ist ein trüber Ort. Verstärkt wird dieser Eindruck natürlich noch durch das ebenso trübe Wetter. Der etwas beleibte Mann, welcher in 70er Jahre „Flötzinger“ Unterhosen die Straße überquert, heitert uns auch nicht gerade auf. Da Teile der Pisten und das Außengeländes des Areals immer noch stark vermint zu sein scheinen, beschränken wir uns auf die Besichtigung des zerschossenen Wracks einer Douglas C-47b Dakota. Beeindruckend war der Besuch wegen der zwiespältigen Eindrücke allemal.
In Bjelopolje biegen wir rechts auf die Z5169 ab. Ab Frkasic begrüßen uns endlich wieder heißersehnte Kurven. Ein Traum, würden auf der Strecke nach Dnopolje, Donji Lapac und Dobroselo nicht immer wieder feuchte Stellen die Reibung zwischen Straßenbelag und Reifen erheblich reduzieren. Nun empfängt uns eine Landschaft die mich an den Piano Grande in Italien erinnert. Ein Kessel umrahmt von Bergen lädt zum Fotostopp. Nach Bruvno, Gracac und Obrovac folgen wir der kleinen Z6026. Die verfallene Kapelle am Straßenrand lässt mir die Mundharmonika Melodie „Lied vom Tod“ in den Ohren klingen - Charles Bronson lässt grüßen. Das Montana navigiert uns mit dem OSM Kartenmaterial nun durch teils tief geschottertes Terrain.
Die 63082 führt durch die Berge an einsamen oder verlasseneren Gehöften vorbei. Auf Uli’s Zumo ist dieser Weg gar nicht vorhanden. In dem kleinen Ort Kistanje treffen wir wieder auf Asphalt. Wir wollen einen Abstecher zu den Krka Fällen machen, lassen den Parkplatz aber angesichts der Menschenmassen links liegen. Ohnehin viel zu heiß um an einen ausgedehnten Spaziergang in Motorradbekleidung zu denken. Von einem Rastplatz bei Bristane Gornje gönnen wir uns doch noch einen Blick auf das Kloster Visovac, welches auf einer Insel im „Visovaco Jezero“ steht. Da die folgenden Kilometer wenig anspruchsvoll sind kommen wir gut voran. Die Zimmersuche gestaltet sich wieder etwas zäh. An den meisten Unterkünften scheint niemand zu Hause zu sein. Das Motel Janvovic (https://www.motel-jankovic.com/de-de) macht zunächst auch einen verlassenen Eindruck doch unerwarteter Weise bekommen wir hier gleich freie Zimmer, die Bikes einen Platz in der Garage und das Anlegerbier steht auch bald bereit. Den Abend verbringen wir noch mit sich zwei netten Damen aus Bern, die hier in der Gegend einen Reiterurlaub verbringen.
Dienstag 25.Juni: am Wendepunkt 244km
Die beiden Damen vom Vorabend sind wohl bereits auf den Rücken ihrer Pferde unterwegs, denn wir sind die einzigen Frühstücksgäste. Es gibt Würstchen, Spiegelei Kaffee und Marmelade zu den Brötchen. Gut gesättigt holen wir die bereits beladenen Motorräder aus der Garage und machen uns auf den Weg. Die ersten Kilometer über Sinj, Trilj und Vropolje sind nicht weiter erwähnenswert. Ab Runovici liegt wieder ein kurvenreicher Streckenabschnitt vor uns. Baum- und schattenloses Bergland empfängt uns im Naturpark Biokovo. Das Grün der Landschaft wird von Sträuchern gespendet. Der Schein trügt, obwohl die Berge arm und karg wirken sind sie Heimat für 1500 Pflanzen- und zahlreiche Tierarten.  
Ortschaften stören kaum unseren Vortrieb doch damit bietet sich auch keine Gelegenheit einen Kaffee zu uns zu nehmen. In Vrgorac können wir endlich unseren Wasservorrat auffüllen. Nicht ohne vorher der Angestellten des Tante Emma Ladens beim Einfahren der störrischen Markise zu helfen, betreten wir knapp vor der Mittagspause den erfrischend klimatisierten Laden. Wasser ist verpackt und nebenan lockt eine Bar mit Kaffee. In brütender Hitze machen wir nur noch kurze Fotostopps. Bei Ploce treffen wir dann auf das Meer welches aber auch keine Abkühlung bietet. Bevor wir der Küstenstraße nach Omis weiter folgen kühlen wir uns mit einem Eisbecher in einer kleinen Strandbar zwischen Zaostrog und Drvenik. Nach einigen Misserfolgen bei der Zimmersuche sind wir froh bei 40° Außentemperatur, nahe am Ortskern von Omis ein freies Appartement mit Klimaanlage zu finden. Es gibt natürlich kein Frühstück aber am Gebäude selbst befindet sich ein kleiner Markt in dem wir uns für den kommenden morgen versorgen können.

endlich eine kleine Abkühlung 
Gerade erreicht mich noch die Nachricht, dass unsere Österreichischen Nachbarn die Transit schraube für Touristen weiter anziehen wollen. Ab kommendem Wochenende sollen Reisende auf bestimmten Strecken nicht mehr von der Autobahn abfahren dürfen und sogar zum Auffahren auf dieselbe gezwungen werden. Blauuniformierte „Abfangjäger“ mit weißen Schirmmützen werden den bösen Touristen den rechten Weg weisen. Im Geiste ist meine Rückreise bereits umgeplant. Übernachtung, Verzehr und Kraftstoff bunkern werden jetzt nicht wie geplant in Tirol, sondern in Slowenien und Kärnten stattfinden. Wir lassen uns die Laune davon nicht vermiesen und machen uns auf den Weg ins Ortszentrum.
Omis ist unverkennbar ein Touristenziel. Das Angebot an ansprechenden Lokalen scheint Grenzenlos und bald finden wir ein geeignetes Plätzchen um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Mittwoch 26.Juni: auf der Küstenstraße nach Karlobag 273km.
Trotz Klimaanlage wachen wir heute schweißgebadet auf. Ohne Dusche ist an ein Frühstück gar nicht zu denken. Auf der eigenen Terrasse verzehren wir die am Vorabend gekauften Brötchen und Salami. Nur der Kakao aus dem Tetrapack passt schwerlich dazu und ist so gar kein Ersatz für einen guten Kaffee. Ab Omis folgen wir abseits der Küstenstraße der Z6142. Nachdem wir Split nördlich umfahren treffen wir auf die Küstenstraße, die sich aber in diesem Bereich ebenfalls wenig charmant darbietet. In Primosten macht von der Ferne die Pfarrkirche Sv. Juraj und die darunter liegende Altstadt einen recht einladenden Eindruck. Wir finden dass es ist Zeit für den längst überfälligen Kaffee ist und biegen von der Hauptstraße Richtung Ortszentrum ab. Direkt am Strand finden wir eine Bar in der wir uns stärken können.

Der Weg von Sibenik nach über die Berge nach Novigrad hinterlässt wieder gespaltene Eindrücke. Die Narben des Krieges sind auch hier nach wie vor präsent. Insbesondere in Čista Mala stoßen wir auf zerschossene Häuser und eine malträtierte Schule. Ersatz scheint nie erstellt oder gar nötig gewesen zu sein. Ein Friedhof in der Nähe macht einen verlassenen, verfallenen Eindruck. Doch bei genauerer Betrachtung stellen wir fest, dass dieser noch genutzt aber die meisten Grabstätten verfallen und offen sind. Eine ebenso vernarbte und verfallene Polizeistation mag eine Geschichte erzählen die bestimmt wir nicht hören wollen. 
Ab Rovanjska bietet sich wieder ein Panorama das dem Ruf der Kroatischen Küstenstraße gerecht wird. Seline und Starigrad sind schnell hinter uns gelassen. Ab Tribanj schlängelt sich die Straße eng um die Felsenküste. Obwohl die Aussicht auf azurblaues Wasser den Blick schweifen lässt müssen wir uns etwas mehr auf die Streckenführung konzentrieren. Zum Glück lassen wir uns nicht zu sehr von der schönen Aussicht ablenken, denn ein Reisbusfahre übersieht vor uns ein Baustellenhindernis und leitet unvorhergesehen eine Vollbremsung ein. Gerade so können wir noch ausweichen und den Bus ohne Kollision hinter uns lassen. Bis Karlobag bleibt die Straße so kurzweilig. Wir könnten noch etliche Kilometer so weiter fahren aber die fortgeschrittene Stunde mahnt zur Zimmersuche. Gerade rechtzeitig werden wir im Hotel Velinac in Karlobag fündig. Kaum haben wir abgeladen und das Anlegerbier bestellt, sammeln sich auf dem Parkplatz hinter dem Haus etliche Motorräder. Ein paar Minuten später sind auch schon alle Zimmer belegt. Das Abendessen nach Karte ist mächtig und anschließend ein ausgedehnter Verdauungsspaziergang an der Promenade unumgänglich.
Donnerstag 27. Juni: Rückreise Ausweichroute zurück in die Berge nach Slowenien 307KM
Heute beginnen unausweichlich die letzten Etappen unserer Reise. Die Tirol Umfahrung über Slowenien ist auch schon in den Navis hinterlegt. Da wir gestern die ersten auf dem Parkplatz waren und die anderen Biker offensichtlich noch die Betten hüten, müssen wir erst unsere eingeparkten Motorräder „freischaufeln“. Zu zweit lassen sich die beiden abgesperrten Suzukis, welche unsere Abreise behindern aber leicht aus dem Weg räumen. Bis nach Senj genießen wir noch die Aussicht auf das Meer, haben aber dann doch genug Wasser gesehen und machen uns rechts ab in die Berge.

Die ersten Kehren folgen auf dem Fuße und wir wissen, dass es die richtige Entscheidung war hier nach Norden abzubiegen. Über Frankopanska bis nach Jezerane kommen wir wieder nach Ogulin. Weil es dort so nett war kehren wir noch einmal auf einen Kaffee im Hotel St. Hubert ein. Zum Übernachten ist es natürlich noch viel zu früh und der Weg nach Hause noch weit, also halten wir uns nicht zu lange auf. Kurz nach Ogulin tauchen wir wieder in perfektes Motorradrevier ein. Kleine Straßen führen uns durch die Wälder nach Popovo Selo, Ponikve bis zur Grenze bei Pribanjci in Kroatien und Vinica auf der Slowenischen Seite. Der kulturelle Unterschied ist unübersehbar. Wir könnten auch in Österreich eingereist sein so perfekt uns sauber empfängt uns Slowenien. Auf gut ausgebauten Straßen kommen wir durch Tribuce, Crnomelj, Semic, Novomesto, Trebnje und Litija bis wir uns, zum fahrerischen Nachtisch des Tages, bei Spodnji Hotic rechts in die kleine Nebenstraße 921 davon machen. Schmal windet sich das Sträßchen den Berg hinauf. Mitten in einer Kehre vor Vace ist der Anstieg so heftig dass man im ersten Moment vor einer Wand zu stehen scheint. Hier heißt es beherzt am Gas bleiben und hoffen dass kein Gegenverkehr auftaucht, sonst ist ein peinlicher Umfaller nahezu unumgänglich. Eigentlich sind wir schon längst auf der Suche nach einer Unterkunft doch hier, mitten im Nirgendwo, gibt es sicherlich nichts. 
Wir fahren weiter in der Erwartung noch einige Kilometer abzuspulen, sehen aber schon bald rechts am Weg eine Hostel welches geschlossen zu haben scheint. Da Probieren über Studieren geht halten iwir trotzdem an. Tatsächlich bekommen wir im Restaurant & Hotel “Pri Vidrgarju” zwei Zimmer und ein Abendessen. Das Nebenhaus in dem wir unterkommen riecht zwar etwas nach Holzschutzfarbe, doch ansonsten haben wir eine gute Wahl getroffen. Später trifft noch der Stammtisch des Motorradclubs Itzlake ein und wir fühlen uns wie nach Hause an unseren Stammtisch versetzt. Also, fast alle Biker Ü50 :-) und zum Stammtisch fährt man mit dem Auto. Das Essen ist auf alle Fälle gut und selbst das Bier schmeckt.
“Pri Vidrgarju”
Freitag 28.Juni: nach einem Abstecher ins Logar Tal über den Paulitschsattel nach Kärnten 342km
Viel Übernachtungsgäste sind nicht da … also wir beide halt. Wie üblich sind die Bikes schon vor dem Frühstück beladen so dass wir ohne Eile zum Frühstück schreiten können. Aus den Lautsprechern der Gaststube tönt Rockmusik aus „unserer“ Zeit. Highway to Hell, Land of Confusion und andere Schmankerl schmeicheln unseren Ohren. Der Tisch ist bereits gedeckt. Der Senior Chef in seiner ärmellosen Leder-Bikerweste vervollständigt das Frühstück noch mit dampfendem Kaffee und Spiegeleier mit Speck. Einfach genial sympathisch! Gut gelaunt verlassen wir Vidrga auf der 415 Richtung Itzlake,  
folgen ein kurzes Stück der 447 bis ich mich bei Vransko entscheide den langweiligeren Teil der heutigen Tour zu beenden. Wir biege links Richtung Wald ab und dürfen alsbald wieder richtige Kurven und Kehren genießen. Wir folgen der Savinja, müssen aber wegen Straßensanierungsarbeiten eine kleine Störung im Verkehrsfluss in Kauf nehmen. Nach dem gestöpsel bietet sich direkt nach der Baustelle mit der Mautstraße zum Wasserfall Slap Rinka die Gelegenheit etwas den Kopf frei zu bekommen. Mangels geeigneter Wanderausrüstung verzichten wir wieder am Ende der Sackgasse auf die Wanderung zum Wasserfall. Stattdessen kaufen wir uns lieber einen Kaffee und Kuchen. 
Das nächste Highlight des Tages wartet mit dem Paulitschsattel (1.338m) auf uns. Bereits für die diesjährige Vatertagstour auf dem Plan war der Sattel im Frühjahr wegen Erdrutsch gesperrt. Die Folgen sind zwar heute noch sichtbar aber die Route ist frei und ich weiß was nun unseren Freunden vorenthalten wurde. Klein, kurvig, spaßig, ein Highlight. Bemerkenswert ist, dass die Straßenqualität auf der Österreichischen Seite signifikant abnimmt. Dafür ist die Aussicht so beeindruckend das keine „Rundenrekorde“ gefahren werden sollten.
Nun verlassen wir die richtig hohen Berge und begeben uns in gemäßigteres Terrain. Wir lassen es gemütlich angehen und cruisen nach Bad Eisenkappel wo wir Straßenkarten Karten kaufen, den Tank der Husqvarna füllen und noch einmal Coffein und Kuchen zu uns nehmen. Es ist immer noch brütend heiß. Die Hitzewelle über Europa mag einfach nicht nachlassen. Bei Temperaturen knapp unter 40° lechzen wir bald nach Fahrtwind und machen uns wieder auf den Weg. Dank der Tiroler Touristenabwehrmaßnahmen lernen wir eine für uns neue, fahrenswerte Motorradregion kennen. Mit Völkermarkt, Brückl, Hüttenberg , Neumarkt in der Steiermarkt, Scheifling, Unzmarkt/Frauenburg, Enzersdorf bis Sankt Johann am Tauern durchqueren wir Orte deren Namen uns noch so fremd sind wie die dazugehörige Landschaft. Nun wird es auch langsam Zeit die Zimmersuche zu beginnen. Wenig Erfolg haben wir in Trieben und Admond. Dann meine ich mich grob verfahren zu haben. Sankt Gallen steht auf dem Wegweiser. Mensch, die Grenze zur Schweiz hätte ich doch erkennen müssen. Nun, die Autokennzeichen und der Dialekt der Einwohner lassen aber keinen Zweifel, dieses Sankt Gallen muss in Österreich liegen. Beruhigt fahren wir weiter nach Kleinreifling wo wir auch keine freien Zimmer finden. Ebenso erfolglos suchen wir in Weyer. Beim Bruckwirt In Opponitz haben wir endlich mehr Glück. Die Zimmer sind schnell bezogen und das Abendessen auch gleich bestellt. Im Biergarten lassen wir die vergangen Tage noch einmal Revue passieren und uns von der Abendsonne verwöhnen. 
Samstag 29. Juni 2019: Ab nach Hause 335km
Wie sagte vor gut 50 Jahren Orion-Kommandant Cliff Allister McLane zu seiner Crew? „Rücksturz zur Erde!“. Für uns heißt es heute: „Ohne Sturz nach Hause“. Zur Zeit der Raumpatrouille passt leider auch die musikalische Untermalung zum Frühstück in Form von Gehörnerv quälender Schlagermusik. Im Vergleich zu gestern ist es richtig gruselig. Obwohl das Frühstück gut ist kommen schnell Fluchtgedanken auf und wir schauen dass wir weiterkommen. Die Rückreise führt uns erst in nördliche Richtung nach Waidhofen an der Ybbs, Sankt Peter in der Au und Steyer
Dieser erste Streckenabschnitt beschert uns zwar keine engen oder anspruchsvollen Straßen, bleibt aber doch einigermaßen kurzweilig. Landschaft und Orte laden ein wieder zu kommen. Ab Steyer führt uns das Navi dann ziemlich direkt und fast „stangerlgerade“ nach Westen Richtung Heimat. Über Kremsmünster, Steinerkirchen an der Traun, Lambach, Haag am Hausruck, Ried im Innkreis und Altheim erreichen wir die deutsche Grenze bei Braunau am Inn(A) und Simbach (D). Die restlichen Kilometer über Altötting, Mühldorf am Inn, Erding und Ismaning sind schnell hinter uns gebracht. Bereits am frühen Nachmittag beenden wir unsere gemeinsame Tour bei einer letzten Eispause in Haimhausen.
 
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